Der erste Tag: Am 18/11/04 startete eines meiner größten Abenteuer. Meiner größten deshalb, legte ich doch meine unerfahrene Taucherkarriere in die Hände einer, na zumindest teilweise, kaotischen Truppe vom Straussee! Das Attribut `teilweise` verdangt die Truppe der Tatsache, dass ich dieses Abenteuer dank der letztendlich lieb gewonnenen Diver gesund überstanden habe.Ganze drei Kontinente - Europa, Afrika und Asien - wurden von uns in nur 6 Stunden bewältigt.Nach der Zwischenlandung in Hurghada (Afrika) erreichten wir unseren Zielflughafen Sharm El-Sheikh in Asien/Sinai. Wir haben dort nicht nur das Einreisevisaformular abgegeben, sondern auch ...>>>>>

Der zweite Tag: Am 19/11/04 bestaunten wir unser schönes Hotel `Lagona`. Wie die gemütlichen Hobbit-Wohnhölen aus `Herr der Ringe` sehen unsere Bungalows aus, die aus Naturstein gebaut sind. Gegen 10 Uhr stiegen wir am Hausriff in die Lagune. Ein großer Korallenblock stellte den ersten Kontakt zu dieser herrlichen Unterwasserwelt dar.Scheue Seenadeln flitzten an uns vorüber, das Wasser hatte angenehme 28 Grad.Der zweite Tauchgang wurde ebenfalls am Hausriff, den sogenannten Islands, unmittelbar vor der `Haustür`, durchgeführt. Gegen 15 Uhr solvierten ..>>
Der fünfte Tag: Am 22/11/04 bereiteten wir uns auf das Check-In für die Bootssafari vor. Wir beschlossen, diesen Tag mit etwas mehr Ruhe anzugehen und ihn individuell zu gestalten. Unser Dive-Master Raphael führt uns nochmals durch die Islands. Dieser Raphael ist ein sehr beson-nener Mann, den ich als `Riffwächter` bezeichnen würde. Nur wer seiner strengen Beurteilung des Tarierens und der Körperbeherrschung stand hält, wird von Ihm in den Korallengarten geführt. Die geringste Berührung der verletzlichen Korallen, zum Beispiel durch einen unachtsamen ...>>>>
Der sechsten Tag: Am 23/11/04 erwachten wir bereits auf dem vom `Dive In` vermittelten LuxusSchiff. Wir hatten die erste Nacht auf dem Golf von Akaba verbracht. Nirgendwo scheint der Himmel so nah wie hier zu sein, um uns herum glitzernes, türkisfarbenes Meer. - Für die Früh-aufsteher stand ein Strömungtauchgang an, der ganz schön viel Kraft kostete. Einige Taucher, die versuchten am Boot aufzutauchen,waren erschöpft,andere wiederum ließen sich treiben und wurden von uns aufgefischt.Nach einem köstlichen Frühstück wurde die Bootssafari in Richtung ...>>>
Der siebenten Tag: Am 24/11/04 verbrachten einige von unserer Truppe die Nacht am Oberdeck. Vielleicht etwas zu kalt, jedoch unvergleichlich schön unter dem Firmament in der nähe der Sinai-Halbinsel. Unser heutiges Ziel sollte `Dun Raven` werden, wo es ein Wrack zu besichtigen galt. Dieses Abenteuer begann vor Ort mit der Verschiffung auf ein Schlauchboot, von wo aus auch ein-mal diese Wassereinstiegsmöglichkeit geübt werden konnte. Das Wrack konnte aus unterschied-lichen Tiefen besichtigt werden. Je nachdem, wie Tief man seinen Tauchgang plante, ....>>>

Der achte und letzte Tag : Am 25/11/04 verließen wir in der Früh unser Schiff. Leichte Traurigkeit machte sich breit, näherte sich schließlich das Ende eines grandiosen Tauch-abenteuers. Wir fuhren zum Flughafen, checkten ein und erfuhren nach einstündiger Wartezeit, dass unser Flug schon in der Luft sei. - Alles nur arabische Mentalität, es stimmte nicht, man hatte sich geirrt. Mit leichte Verspätung landeten wir in Berlin Tegel. ...>>>

Der dritte Tag: Am 20/11/04 ruft uns früh schon die Wüste. Beduinen fahren unsere Basis mit Jeeps und Pick-Ups an, um uns aufzunehmen. Unser Ziel heißt Morray House, im Volksmund auch Shark-Bay genannt. Hier wurden Großfische (Haie) gesichtet. Unsere Spannung stieg, wir waren auf alles gefasst. Tja, dieser Sport ist eben nichts für Hasenfüsse oder Weicheier! -Gott sei es gedankt, dass die Yeeps (manche) Überrollbügel hatten. Mit viel Geschrei und vor allem mit viel Gehupe bretterten wir durch Wüste und Landstraßen.Ein wenig erinnerte es mich an Berichte,..>>>

Der vierten Tag: Am 21/11/04 ist unser `Sitzfleisch` gefragt. Wie seit dem 2. Jh. v. Chr.ritten wir, ähnlich der Seidenstraße (Handel zwischen Syrien und China), nach Ras Abu Galum auf den Rücken der Dromedare. Ein besonderes Erlebnis der besonderen Art. Schon in der Früh bestiegen wir unseren Konvoi aus Jeeps und Pick-Ups bestehend, um wie bereits gewohnt, mit viel Geschrei und vor allem Gehupe aufzubrechen. Am Rastplatz angekommen, wartetet eine Karawane aus ca. 20 Dromedaren auf uns. Mißtrauisch beäugten wir uns und versuchten uns mit den Tierchen...>>>


Gruppenreise Dahab - Sinai /Ägypten vom 18.11.2004-25.11.2004