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Das Rote Meer - ein verletzliches Wunder der Natur |
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Von
Europa aus gesehen ist das Rote Meer das nächstgelegene tropische
Gewässer, und deshalb ist es das ideale Reiseziel für Taucher aus
aller Welt. Aufgrund
bestimmter Eigen- heiten, die sonst wo nicht gefunden werden, ist das
Rote Meer einmalig. |
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Durch letztere wird zwar Wasser zugeführt, jedoch können sich wegen der geringen Tiefe dieser Schwelle (etwa 100 Meter) die Strömungssysteme des Indischen Ozeans nicht auf das Rote Meer auswirken. Vom Ökosystem her ist das Rote Meer dem Indopazifik zugehörig, es unterscheidet sich jedoch dadurch, dass 20 bis 30 % der Fisch-Arten endemisch sind (das heißt nur dort heimisch). |
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Eine weitere Besonderheit des Roten Meeres ist die Vielfalt der Korallenriffe - bisher wurden über 400 verschiedene Arten von Korallen nachgewiesen. Dieses vergleichsweise kleine Meer ist 2.600 Kilometer lang und an seiner breitesten Stelle vor Äthiopien nur 400 Kilometer breit. Dabei weist es große Tiefen auf, in denen die Wassertemperaturen aufgrund von vulkanischen Aktivitäten im Meeresboden bis zu 30 Grad betragen können. |
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Bemerkenswert ist auch die Regelmäßigkeit der Strömung: Nordwärts im Winter und südwärts im Sommer. Gezeiten sind praktisch nicht vorhanden. Korallenriffe gehören zu den stabilsten Ökosyste- men, soweit man bisher herausgefunden hat, weil sie die Fähigkeit haben, sich zu regenerieren, und weil zwischen den Korallen und den sonstigen Riffbe- wohnern ein ausgeklügeltes Gleichgewicht herrscht. |
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Der oberflächliche Betrach- ter mag daraus schließen, dass dieser Schatz für immer Bestand haben wird. Da aber die Nutzung des Roten Meeres durch den Menschen stark zugenom- men hat, muss dieser seinen Teil zum Schutz dieser Umwelt beitragen. Wer einmal an der Straße von Suez steht, wird einen Eindruck bekommen von der endlosen Reihe großer Frachter, die das Rote Meer befahren. |
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Diese Schiffe, vor allem die vielen großen Öltanker, stellen eine permanente Umweltbedrohung dar. Jeder Ölschaden würde Lebensräume für Tausende von Lebewesen sowie diese selbst vernichten. Auch die Taucher selbst müssen ihren Teil dazu beitragen und Verantwor- tung dafür übernehmen, wenn sie das Meer lieben und für ihr Hobby nutzen. |
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Glücklicherweise hat auch die ägyptische Regierung die Auswirkungen des Tauch-Tourismus recht- zeitig erkannt und Natur- schutzparks eingerichtet, bspw. am Ras Mohammad, dem südlichsten Punkt der Sinai- Halbinsel. Sie dienen dem Ziel, Gebiete von besonderer biologischer und ökolo- gischer Bedeutung vor Schäden zu bewahren und zu schützen. |
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Die Auswirkungen dieser Schutzgebiete waren sofort und nachhaltig zu verspüren, und deshalb gehören auch heute noch die Tauchplätze am Ras Mohammad, der Straße von Tiran oder auch das Carless Reef vor Hurghada zu den besten überhaupt - nicht nur im Roten Meer, sondern weltweit. Je weiter man in den Süden des Roten Meeres vordringt, desto weniger touristische Ein- richtungen trifft man an. |
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Südlich von Hurghada und Safaga hat das Rote Meer - obwohl so nah an Europa und regelmäßig von Tauchern besucht - einen Hauch von Geheimnis bewahrt. Ebenso übrigens in Dahab. Es ist reich an Kontrasten und bietet immer wieder Unvorhersehbares. Gute Beispiele hierfür sind die mythische Insel Sabargad, die kleine Insel Rocky Island oder die Brother Islands. |
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Genießen Sie mit uns im DIVEIN Dive Center das Rote Meer in seiner ganzen Schönheit - an einem der ursprünglichsten Orte Ägyptens - in Dahab. Weitere Infos über unsere Tauchplätze finden Sie im Hauptmenü in der Kategorie "Die Tauchplätze". Texte
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