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Zingara: Dieser Frachter rammte von Aqaba kom- mend aus bisher ungeklär- ter Ursache die Nordspitze des Riffes von Lagoona North gegenüber von Tiran und nördlich des Jackson Reefs.

GPS: N 28° 01,000', E 34° 29,600' Länge: 82,4 m Breite: 12,6 m Typ: Stückgutfrachter Stapellauf: 28.06.1963 Bauort: Rousse/DDR
Ladung: Phosphat Untergang: 22.08.1984 Tauchplatz: Nordseite von North Lagoona, Sinai.
Min. Tiefe: 2 m Max. Tiefe: 8 m
Strömung: moderat, starke Wellen
Sicht: 20-30 m. Sehenswert: Der abgescherte Bug, freistehendes Heck, schöne Karallenwelt.

Dunraven: Das Wrack der Dunraven wurde erst 1977 wiederentdeckt. Der Zweimaster war für seine Zeit sehr modern mit mit einer Dampf- maschine ausgestattet. Die Dunraven befand sich - beladen mit Baumwolle, Hölzern und Gewürzen - auf dem Weg von Bombay über Karachi zur englischen Stadt Newcastle, als das Schiff in der Nacht des 22. April 1876 das Ras Mahumd rammte und versank.

GPS: N 27° 42,167', E 33° 07,465' Länge: 85 m Breite: 10 m Typ: Rahschoner Stapellauf: 1873 Bauort: Newcastle / GB, Ladung: Baumwolle, Hölzer, Gewürze Untergang: 22. April 1876 Tauchplatz: Sha'ab Mahmud / Ägypten.
Min. Tiefe: 16 m Max. Tiefe: 28 m Strömung: z.T. stärkere Strömungen Sicht: mäßig, am besten in den frühen Morgenstunden tauchen. Sehenswert: Das Heck, Propeller und Ruder, die Restaufbauten im Heckbereich, Masten und Schornstein auf dem Meeresgrund, das Mittelschiff, das Innere des umgedrehten Rumpfes, Spantenstrukturen, Kessel, Reste der Ruderanlage, Ankerklüste mit Kette und die recht gut erhaltene Maschine. Vorderschiff und Bug sind bizarr und wunderschön bewachsen. Viel Fisch !!!.

Ghiannis D: 1983 war der Holzfrachter aufgrund eines Navigationsfehlers bei Sha'ab Abu Nuhas am Riff zerschellt. Das Innere kann gefahrlos betaucht werden - ideal für Wrack-Neulinge.

GPS: N 27° 34,644', E 33° 55,391' Länge: 99,5 m Breite: 16,0 m Typ: Stückgutfrachter Stapellauf: 1969 Bauort: Imabari/Japan Ladung: Tro- pische Hölzer, Teak u. Mahagoni Untergang: 19.04.1983 Tauchplatz: Sha'ab Abu Nuhas, südwestlich von Ras Mohammad. Min. Tiefe: 5 m Max. Tiefe: 27 m Strömung: meist gemäßigt Sicht: gut. Sehenswert: Das gut erhaltene Heck, Maschinen- raum, Brücke, Bugsektion, die bewachsenen Ladebäume.

Jolanda: Der Frachter be- fand sich mit Sanitärkerami- ken und Whiskey auf dem Weg nach Aqaba. Da sich die Mannschaft über den gu- ten "Stoff" im Laderaum her- machte, zerschellte das Schiff weit ab vom Kurs bei unbesetzter Brücke am Ras Mohammad.

GPS: N 27° 43,330', E 34° 15,530' Länge: 75 m Breite: 12 m Typ: Stückgutfrachter Stapellauf: 1964 Bauort: Gijon/Spanien Ladung: Sanitärartikel, Rohre, BMW des Kapitäns Untergang: 1./2.04.1980 Tauchplatz: Ras Mohammad.

Million Hope: Der Frach- ter lief 1996 bei voller Fahrt auf das Riff vor Gamila. Das fast 175 m lange Schiff hatte eine Ladung Kaliumphosphat an Bord.

Die Aufbauten ragen heute noch aus dem Wasser. Das Wrack der Million Hope hat sich auf das Wrack der schon seit Jahrzehnten dort gesunkenen Hey Daroma gelegt. Ungeklärt sind bisher die Umstände, die zum Sinken der Million Hope geführt haben. Ob die Kollision beabsichtigt war, ist nicht bewiesen, wird aber vermutet.

GPS: N 28° 03,393', E 34° 26,949' Länge: 174,6 m Breite: 24,9 m Typ: Stückgutfrachter

Stapellauf: 1972 Bauort: Mihara / Japan Ladung: Kaliumphosphat Untergang: 20.06.1996

Tauchplatz: Ras Gamila, Sinai, in der Straße von Tiran  Min. Tiefe: 5 m Max. Tiefe: 24 m Strömung: mäßig, dafür aber Dünung Sicht: 10-20 m. Sehenswert: Hecksektion mit Ruder und Schraube, Laderäume, der Bug und die Schäden an Steuerbord sowie die Trümmer des zweiten Wracks, der Hey Daroma.

Ras Peter: Die Panzerde- ponie von Ras Peter liegt in der Bucht von Sharm el Moa in der Nähe von Sharm el Sheikh. Der Tauchgang be- ginnt am Drop Off in ca. 35-40 m Tiefe. Dort stapeln sich kleine Panzer. Sie liegen kreuz u. quer, kopfüber, verkeilt oder auf der Seite.

GPS: N 27° 51,076', E 34° 17,475' Tauchplatz: Sharm el Moa, südöstlich von Sharm el Sheikh. Min. Tiefe: 5 m Max. Tiefe: 40 m Strömung: schwach bis mäßig Sicht: mäßig, besonders gute Lichtver- hältnisse am Vormittag. Sehenswert: Die Panzer und die Fahrzeuge.

Soufa: Dieses Schnellboot war zunächst lange Zeit im Mittelmeer eingesetzt. Es wurde von Israel als Tauch- attraktion vor Eilats Küste versenkt.

GPS: N 29° 32,680', E 34° 57,180' Länge: 45 m Breite: 7 m Typ: Raketenschnellboot Stapellauf: 1969 Bauort: Cherbourg / Frankreich Ladung: keine Untergang: März 1994 Tauchplatz: Eilat, Nähe Coral Beach (ca. 80 m vom Ufer entfernt). Min. Tiefe: 16 m Max. Tiefe: 25 m Strömung: minimal Sicht: 20-30 m. Sehenswert: Das gesamte Schiff, die ehemaligen Maschinenräume, die Brücke und die zugänglichen Bereiche unter Deck.

Yatouche: Über die Her- kunft dieses Bootes ist wenig bekannt. Fest steht, dass es ein Kampfboot war, dass von den Amerikanern für den Einsatz in Vietnam entwickelt worden war. Die Yatouche wurde 1987 in Eilat versenkt.

GPS: N 29° 30,235', E 34° 55,180' Länge: 15 m Breite: 4 m Typ: Patrouillenboot Stapellauf: unbek. Bauort: USA Untergang: 08/1987 Tauchplatz: Eilat / Israel, Nähe Coral Beach. Min. Tiefe: 28 m Max. Tiefe: 32 m Strömung: wenig Sicht: 10-20 m. Sehenswert: Das gesamte Wrack in seiner Umgebung.

Carnatic: Die Carnatic wurde erst 1984 durch Zufall von Tauchern wiederent- deckt. Das Schiff ist vielen Kennern des Roten Meeres besser als "Flaschenwrack" oder "Weinfrachter" bekannt. Kaum ein Schiff bietet einen schöneren Bewuchs und gibt nach über 15 Jahren noch so viele Artefakte preis.

Länge: 90 m Breite: 13 m Typ: Dampfsegler Stapellauf: 1863 Bauort: England Untergang: 09/1869 Tauchplatz: Sha'ab Abu Nuhas, südwestlich von Ras Mohammad. Sehenswert: Besonders schöner Bewuchs.

Cedar Pride: Der Frachter lag im Hafen von Aqaba, als am 04.08.1982 überraschend ein Feuer an Bord ausbrach. Auf Vorschlag des jordani- schen Kronprinzen wurde das völlig ausgebrannte Schiff als Tauchattraktion 10 km südlich von Aqaba versenkt.

GPS: N 29° 31,300', E 34° 59,300' Länge: 74 m Breite: 11 m Typ: Stückgutfrachter Stapellauf: 1964 Bauort: Gijon / Spanien Untergang: Herbst 1985 Min. Tiefe: 9 m Max. Tiefe: 24 m Strömung: gering Sicht: relativ gut. Sehenswert: Das Vorschiff, die ausgebrannte Brücke, eine kleine Barke in etwa 20 m Entfernung seewärts vom Wrack.

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